¡Bienvenidos a Panamá!

¡Bienvenidos a Panamá!

¡Bienvenidos a Panamá! Nach einem elfstündigen Flug, auf dem wir uns mit Schreiben, mitgebrachtem lowcarb Essen (liebe Lufthansa, low calories ist nicht low carb :-)) , Filmschauen, Vorträge hören (z.B. KenFM im Gespräch mit: Franz Ruppert „Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?“ https://youtu.be/AadOZCcTQDY), Aquarellmalen und Kinder samt Eltern gleichermaßen damit erheitern, die Zeit vertrieben haben, sind wir wohlbehalten in Panamá City angekommen. Das wäre die Kurzfassung. Ganz so unkompliziert war es dann doch nicht. 😉

Am Flughafen standen wir bei gefühlt 30 Grad noch 45 Minuten Schlange bei der Immigration Control. Um uns herum viele junge Menschen, die rasend schnell Spanisch sprachen, sodass wir uns mit unserem vergleichsweise langsamen Deutsch etwas exotisch vorkamen. 😀 Für zwei Handvoll Fingerabdrücke gibt’s einen Stempel im Reisepass. Für Saatgut, Pflanzen, Fleischpakete, noch mehr Früchte und mehr als $10.000,- hat der Platz im Koffer leider nicht gereicht. 😉 Deshalb mussten wir auf dem Deklaration Zettel ziemlich oft „no“ ankreuzen. Dieser wurde dann samt Gepäck nochmal gescannt. Die Fotoausrüstung natürlich gleich zweimal.

Die Auto-Übergabe funktionierte problemlos, das kostenfreie Navi allerdings nicht. Es kannte nur 1/4 der Straßen in Panamá City, die auch ohne Hausnummern auskommen müssen und schickte uns zwar in die richtige Richtung, die korrekte Abzweigung konnte es uns allerdings nicht nennen. Das könnte aber auch daran liegen, dass der junge Mann bei Sixt uns falsch verstanden hat. We don’t speak Spanish. Daraufhin landeten wir erst einmal „irgendwo“. „Irgendwo“ bestand aus kleinen Häuschen, die alle hochsicherheitsmäßig vergittert waren. Die Häuser und die Grundstücke gleichermaßen. Eine Gegend, in der ich mich nicht unbedingt aufhalten möchte. Weder am Tag noch am Abend. Zum Glück hatte Andreas im Vorfeld in weiser Voraussicht auch noch offline Karten am Handy installiert, die das Hotel kannten. So standen wir schließlich eine größere Ehrenrunde und 5 Schutzengel später (Sperrlinien gelten hier nicht als Sperrlinien, Nachrang wird überbewertet und wer lauthals hupt hat prinzipiell Vorrang) doch vor unserem Hotel. Wer mich kennt, weiß, dass ich liebend gerne selbst mit dem Auto fahre. Hier bin ich doch froh, dass Andreas diesen Part übernimmt und dabei auch noch so gelassen bleibt. Und das, obwohl wir beide hundemüde, durstig und hungrig waren. Schließlich war es nach der Wiener Zeitrechnung bereits weit nach Mitternacht.

Apropos Mietauto. Was wir angesichts der Fahrweise, die einen mindestens südeuropäischen Touch hat, hier sehr empfehlen können ist, eine Vollschutzversicherung bei dem Mietautoanbieter zu wählen. Wir haben uns für Sixt entschieden, da Andreas mit diesem Anbieter in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Sixt ist ein direkter Mietautoanbieter, bei dem man die Vollschutzversicherung gleich mitbuchen kann. Diese Möglichkeit gab es auch bei dem Vermittler Holidaycars. Bei Rental Cars war es nicht möglich. Wir wollten auf Nummer Sicher gehen und haben uns für diesen Vollschutz entschieden, weil hier auch Glas und Reifenschäden abgedeckt sind. Dies ist nicht unerheblich angesichts der zahlreichen Kokosnuss-Palmen, von denen jederzeit Kokosnüsse herabfallen können. Davon durften wir uns heute früh bei unserem Spaziergang gleich überzeugen. Zum Glück war es nicht unser Auto. Versicherung hin oder her. Die heruntergefallene Kokosnuss gab’s zum Mittag. Das Hotelpersonal war so freundlich und hat sie uns geöffnet. Gracias. 🙂

Zum Wachbleiben und Durchhalten in der neuen Zeitzone (#wienminus6h) genügte uns passend zu unserer clean food/lowcarb/keto/Paleo-Ernährung ein Mixed Salat und ein Omelette mit Pilzen. Verspeist in der lauen Abendluft auf der Terrasse des Restaurants um die Ecke. Olivenöl inklusive und zu den Eiswürfeln gab’s auch Wasser. ¡buenas noches!

Der heutige Morgen begann mit strahlendem Sonnenschein, 30 Grad Celsius und einer phänomenalen Aussicht auf der Terrasse unseres Hotels. Während Andreas ein paar Bahnen im Pool schwamm und Fliesen Scrabble spielte, konnte ich mich ganz meiner Leidenschaft hingeben und ihn und die Tower ringsherum fotografieren. 

Danach gingen wir Wasser, riesige Avocados und eine supersüße Papaya einkaufen. Mein persönliches Highlight war die Maracuja, für die man in Österreich genauso wie für die Papaya ganz schön viel hinblättern darf. Hier bekommt man sie um rund 1$. Dafür darf man hier Wasser in Plastikflaschen kaufen – wie in so vielen Ländern dieser Welt. 

Unser Hotelzimmer hat sogar eine kleine Küchenecke, sehr zur unserer Freude. Daraufhin haben wir die leckeren Sachen zubereitet. Der Hunger war in dem Moment allerdings zu groß, um alles zu fotografieren. 😀 Den Rest des Tages haben wir mit arbeiten und chillen verbracht. #jetlag #buenasnoches