Roadtrip to Boca Chica, Panamá

Roadtrip to Boca Chica, Panamá

Hallo Boca Chica. Vor gut einer Stunde sind wir angekommen. Müde, sehr hungrig, durstig und zugegeben, heute auch ein klein wenig schlecht gelaunt. Alle beide. Vier Stunden Autofahrt in der Hitze bei maximal 100 kmh ist einfach lange. Da kann die Landschaft noch so schön sein und die Klimaanlage kühl. Wir haben auch diesmal wieder das Beste daraus gemacht und uns erneut spannende Vorträge zu wirtschaftlichen Themen angehört. Z.B. von Horst Lüning – Wie funktioniert die Welt – Geld, Banken, Politik, Regierung

Nun steht uns eine weitere Challenge bevor. Abendessen finden. Diesmal haben wir keine Küchenecke und somit scheidet kochen aus. Unser kanadischer Nachbar, mit dem wir uns vorher ausführlich unterhalten haben, meinte, das Essen hier ist sehr gut, aber eben auch recht „bar style“, wie er es nannte. Ergo: Fastfoodlastig. Wir stellen uns schon mal auf das Abklappern von ein paar Lokalen ein und finden es einmal mehr schade, dass ein Land, das so viel Früchte zu bieten hat, dass so viel Obst und Gemüse lokal anbauen kann, so dermaßen auf Fastfood abfährt.

Wir wussten im Vorfeld, dass es bei unserer clean food/lowcarb/keto/Paleo-Ernährung mitunter etwas komplizierter bei der Wahl des Abendessens werden könnte. Fisch wird hier nämlich ebenfalls mit sehr carbolastigen Beilagen serviert. Meistens mit Pommes oder Bratkartoffeln. Scheidet für uns daher aus. Reis ebenfalls. Der musste gestern schon als Kompromiss und Ausnahme her, sonst wären wir beide nicht satt geworden. Die Portion Gemüse war zu wenig. Mein Magen grummelt wieder. Schreibe ich heute einen ganzen Beitrag nur über Essen? Wie war das? Emotionsschreiben. Frei von der Leber weg. Oder in dem Fall, meinem knurrenden Magen. 😀

Ich bin gespannt auf den Strand. Es ist mittlerweile wieder dunkel (die Sonne geht hier um ca 18:25 unter) und ich sitze in einem Schaukelstuhl vor unserem Zimmer. Das Hotel erinnert ein wenig an ein Motel. Im Restaurant vis a vis spielen sie sehr laute Musik. Partymusik auf Spanisch. Das stellt meine Laune zumindest wieder ein bisschen her. Verschreie ich es jetzt wenn ich sage, dass es hier kaum Stechmücken gibt? Wir haben in den letzten Tagen zwar ein paar Stiche abbekommen, allerdings nicht wirklich nennenswerte. Da sind die Mücken/Gelsen in unserer jeweiligen Heimat deutlich aggressiver. Und auch die Stiche der Wiener Gelsen hinterlassen deutlich mehr Spuren. #nobitenochunangetastet

Unten am Hafen haben wir dann doch ein Lokal gefunden, in dem wir unseren Hunger stillen konnten. Mittlerweile haben wir sämtliche, für die Bestellung unseres Essens förderliche Vokabeln in unserem Notizbuch gesammelt. Damit kamen wir bislang in Kombination mit Google Translate gut durch. Andreas hat sich einen Lobster mit Salat gegönnt, ich diesmal gegrilltes Huhn mit Salat. Satt wurden wir beide und auch unser beider Laune war damit sofort wiederhergestellt. 😉 

Bevor wir nun ins Bett gehen hinterlasse ich euch noch ein paar Fotos, die im Zuge von Pausen auf unserem Roadtrip entstanden sind. Man sieht deutlich wieder Rauchschwaden von Brandrodungen. #buenasnoches #wiederrundumgluecklich